Dante @ ICI Berlin

 

Dante @ ICI Berlin

While Dante’s oeuvre is often considered as the culmination and summa of medieval Weltanschauung, as far back as 1929 Erich Auerbach highlighted its modern and innovative character, which he associated with the representation of the human being in her/his individuality and historical reality. The ICI Berlin’s interest in Dante lies in the several, often-unresolved tensions running through his oeuvre (sermo humilis/sublimis, Latin/volgare, epic/lyrical, theological/secular) that situate it in a complex, fascinating position opening up towards modernity while also differing from it. The ICI Berlin seeks to bring together different disciplines and approaches and to combine rigour with creativity in order to engage with Dante’s complexity in a critical and collaborative manner, also with respect to the way Dante relates to the present and has continued to be appropriated throughout the centuries.

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Dichtung als Wissen

Durs Grünbein spricht über Dante mit Manuele Gragnolati, Fabian Lampart und Aldo Venturelli

Feb 2014

In Durs Grünbeins intensivem Dialog mit literarischen Vorgängern spielt Dante eine besondere Rolle. Dantes Dichtung ist für Grünbein ein Medium der Erkenntnis und des Wissens, und ein ausgeprägtes Interesse an der physisch-sinnlichen Qualität von Dichtung ist der Grund für die prominente Rolle Dantes in Grünbeins Essays. Denn Dantes Sprache ist für Grünbein exemplarisch für eine immer wieder angestrebte Identität zwischen physischer Wahrnehmung und Wort. Bei Dante sieht er eine spezifische Übersetzung körperlicher Sensationen und Erfahrungen in lyrisches Sprechen. Im Gespräch mit Manuele Gragnolati, Fabian Lampart und Aldo Venturelli wird Grünbein über Dante und seine Bedeutung für die eigene und die zeitgenössische Lyrik Auskunft geben.

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Amor che move

Una conversazione tra Antonella Anedda e Manuele Gragnolati su Dante, Pier Paolo Pasolini ed Elsa Morante

Feb 2014

Come si intrecciano desiderio, corporeità e linguaggio nelle opere di Dante, Pasolini e Morante? E qual è la forma che la soggettività prende nel testo letterario? Amor che move, il nuovo libro di Manuele Gragnolati (il Saggiatore 2013), propone un dialogo incrociato tra questi autori che non solo getta una luce inedita sulla maniera in cui il Novecento ha continuato a confrontarsi con Dante, ma anche arricchisce l’opera dantesca di nuovi significati. Ricollegandosi a questo saggio, la poetessa Antonella Anedda discute del significato di Dante nella letteratura contemporanea e nella propria poesia.

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Dante/Weiss. Inferni

Feb 2014

Vergangenheit und Gegenwart, Dichtung und Dasein, Glaube und Gottlosigkeit: Dantes Divina Commedia regte Peter Weiss zu einer jahrelangen Auseinandersetzung mit dem Ungeheuerlichen der eigenen Geschichte an.  Es sind die Sechziger Jahre in Deutschland, der emigrierte Schriftsteller kommt nach dem Holocaust in die Heimat zurück und begibt sich in einen Dialog mit dem Dichter Dante. Das Inferno bildet für ihn den Auftakt der Reise. Durch die Jahrhunderte hindurch wirken die Höllenvisionen wie Katalysatoren, die ein Denken in alle Richtungen ermöglichen. Bereits Dante hat sich mit grundsätzlichen Fragen von Politik und Schuld beschäftigt, seine erfundenen Szenarien sprengen die Grenzen der bloßen Realität, die Dichtersprache herrscht souverän. In einer kontrapunktischen Textmontage aus Passagen von Dante und Peter Weiss will die szenische Lesung einen Einblick in die Inferno-Vorstellungen der beiden Dichter geben.

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Hiltrud Gauf

:Himmel und Hölle

Oct 2009

Die eindringliche Anschaulichkeit der Divina Commedia hat seit Jahrhunderten viele Bildende KünstlerInnen zur Übertragung in Malerei und Zeichnung inspiriert. Die Unmöglichkeit, Dantes Bilder der Hölle, des Fegefeuers und des Paradieses zu illustrieren, thematisiert die Kölner Künstlerin Hiltrud Gauf mit ihrer konzeptuellen Arbeit.

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Metamorphosing Dante

Sep 2009

After almost seven centuries, Dante persists and even seems to haunt the present. This conference investigates what so many authors, artists and thinkers from very different artistic, political, geographical and cultural backgrounds have found in Dante’s oeuvre in the twentieth and twenty-first centuries. The hypothesis is that, along with a corpus of multiple linguistic and narrative structures, characters and stories that lend themselves to evocation and re-activation, Dante has provided a field of tensions in which to mirror, explore and question one’s own time.

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